Was summt denn da

an der Walliser Straße?

Im Schuljahr 2017/2018 sorgte die Schülerfirma dafür, dass der Innenhof der Grundschule viele tausende fleißige Bewohner bekam. Sieben Schülerinnen der achten Jahrgangsstufe wurden zu Unternehmensgründerinnen und planten den Aufbau einer Schulimkerei. Sie waren damit die Ersten, die sich mit der Bienenhaltung und der Vermarktung von Honig an der Walliser Mittelschule beschäftigten. Im nächsten Schuljahr wurde das Angebot an Imkereiprodukte um Kerzen und Lippenpflege erweitert. Die Schüler konnten durch die Bienenhaltung viele neue Erfahrungen sammeln, das Leben der Bienen kennenlernen und anfängliche Ängste sich den Bienen zu nähern wurden schnell abgebaut.

Eindrücke von unserer Schulimkerei und den Tätigkeiten, die über das Jahr hinweg anstehen, bekommt ihr in unserer Fotostrecke:

Ein ganz besonderer Dank gilt unserer "Bienenkönigin" Frau Glasl !

Die Lieferung mit allen Materialen ist da, jetzt werden Rähmchen zusammengebaut. Wir nutzen die Wintermonate für Vorbereitungsarbeiten und um uns theoretisch mit der Bienenhaltung auseinanderzusetzten.

Erste Sicherheitsvorkehrungen: Hut sitzt, Handschuhe sind angelegt, jetzt kann es los gehen!

Frühjahr 2018: Und da stehen sie, direkt am kleinen Teich im Innenhof der Grundschule.

Das erste Mal eine Wabe aus dem Bienenstock ziehen kostet etwas Überwindung, aber wie stolz man ist, wenn man sich getraut hat.

Im zeitigen Frühjahr, wenn es in der Natur genug Nahrung gibt, wird das Bienenvolk eingeengt. Diese Winterfutterwaben können nun entnommen werden.

Was für ein Getümmel! Im Frühjahr müssen die Waben regelmäßig kontrolliert werden, damit unser wachsendes Volk nicht ausschwärmt.

Die Bienenkönigin bei ihrer Arbeit, im Sommer legt sie bis zu 2000 Eier täglich.

Im Frühjahr und Sommer tragen unsere Bienen Pollen und Nektar ein. Im ersten Honigraum sind die Bienen schon fleißig.

Ist da schon Honig drin? Sieht doch nicht schlecht aus. Hinter dem weißen Wachs befindet sich unser feiner Honig.

Nach der Lindenblüte kann geschleudert werden. Und welch freudige Überraschung, da kommt mehr Honig aus den Waben als gedacht!

Geschleudert, abgeschäumt, abgefüllt und etikettiert - der erste eigene Honig!

Doch die Arbeit am Volk geht weiter, nach der Ernte müssen unsere Bienen gegen die Varroamilbe behandelt werden. Eine wichtige Aufgabe, denn ohne Behandlung haben Honigbienen kaum Überlebenschancen.

Die Produktpalette erweitert sich, neben Honig produzieren unsere Schüler nun auch Lippenpflege und Kerzen.

Besonders die winterlichen Kerzen lassen sich zur Weihnachtszeit zusammen mit einem Glas Honig gut verkaufen.

Mit dem Frühlingserwachen gehen die Tätigkeiten von Neuem los. Eine erste Kontrolle verrät uns, ob unser Volk den Winter gut überstanden hat.